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Den Kopf in den Wolken?

Kaum vorstellbar bei diesem Wetter, aber es gibt sie noch: Wolken. Und während man im Freien gern auf Wolken verzichtet, steht ihnen im Internet eine blühende Zukunft bevor. Die Rede ist von „Cloud Computing“ und bezeichnet eines der am stärksten wachsenden Segmente im Internet- und Telekommunikationsbereich. Der Begriff steht im Wesentlichen fuür die Verteilung und Auslagerung von Ressourcen und Arbeitsmitteln.

Klingt bekannt? Ist es auch. Nicht die zugrundeliegende Idee ist neu sondern die Zusammenfassung verschiedener Angebote und Dienste.  Und natürlich der Begriff. Im Grunde nutzen aber viele unserer Kunden diese Techniken bereits unbewusst: Fotos lädt man nicht mehr auf seine eigene Internetseite – sie werden auf Flickr veröffentlicht. Videos werden bei YouTube hochgeladen und von dort in das eigene Angebot integriert. Man greift also bedarfsgerecht auf Ressourcen zu, dieman entweder nur für einen überschaubaren Zeitraum benötigt oder die in der Anschaffung – beispielsweise ein eigener Video- Server – zu kostenintensiv sind.

Im Bereich der Hardware machen Platzhirsche wie Amazon oder Google vor, wie es geht. Teile der riesigen Rechenzentren werden an Nutzer vermietet, die sich dadurch teure Einkäufe in der IT sparen. Läuft das Geschäft dann beimBetrieb irgendwann weniger gut, können die Ressourcen auch wieder abgegeben werden. Eine Situation zu beiderseitigem Vorteil. Im Handwerksbereich sind solche Szenarien ebenso denkbar: Hat ein Fachbetrieb die Notwendigkeit, beispielsweise große Bauzeichnungen zu errechnen oder 3D-Modelle von Plänen zu entwickeln und reicht dafür die imHaus befindliche Technik nicht aus, können kurzfristig Rechner im Internet dafür „angemietet“ werden. Diese erledigen dann die Arbeit und senden – imgenannten Beispiel – das fertige 3D-Modell als Bild oder Film an den Betrieb zurück. Für diesen Fall wären die eigene Anschaffung eines geeigneten PCs und der Aufwand für die Administration deutlich höher als die Kosten für die kurzfristige Miete des Rechners im Internet.

Interessanter und praxisorientierter ist aber der Zugriff auf Software aus der „Cloud“. Hier stehen neben den eingangs erwähnten Beispielen wie Flickr und YouTube auch komplexe Softwareprodukte bereit. Das reicht von Online-Officepaketen bis zu André Richter, Geschäftsführer der Agentur die_schnittsteller Buchhaltungsprogrammen. Eine klare Möglichkeit der Kosteneinsparung. Gegenu?ber beispielsweise 10 Office-Lizenzen für alle Rechner des Büros stehen eine Online-Lizenz und ein leistungsfähiger Internetanschluss.

Auch klassische Internetseiten sind eine – wenn auch kleine – Form des Cloud Computing. Im Zentralverband des Kfz-Gewerbes setzt die Agentur die_schnittsteller gerade eine Innungslösung um, die es erlaubt, auf Inhalte und Funktionen der übergeordneten Landesverbände zuzugreifen. Das spart eigene Arbeitszeit, senkt Anschaffungskosten und bietet für die Besucher dennoch einen umfangreichen und aktuellen Anlaufpunkt im Internet. Im Handwerk könnten so aktuelle Informationen und Services der Kammern auch von Betrieben genutzt werden.

Doch es gibt auch Schatten unter den Wolken: Ohne leistungsstarke Verbindung zum Internet sind viele Anwendungen nutzlos. Und auch die Diskussion um Sicherheitsaspekte befindet sich erst amAnfang, wirkungsvolle Strategien werden kontinuierlich erarbeitet. Wer aber schon jetzt die Chancen für sein Geschäft begreift, dem machen auchWolken amHimmel in Zukunft wenig aus.

Ansprechpartner

André Richter
Geschäftsführung, Konzeption
andre(at)schnittsteller.de 
+49 (0)30 37 44 820-0

Praxisbeispiel

Zentralverband des Deutschen
Kraftfahrzeuggewerbes e.V.

Kfz-Gewerbe auf der Überholspur
Ein neuer Online-Auftritt überzeugt auf allen Ebenen.

Kfz-Gewerbe auf der Überholspur 


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Kaum vorstellbar bei diesem Wetter, aber es gibt sie noch: Wolken. Und während man im Freien gern auf Wolken verzichtet, steht ihnen im Internet eine blühende Zukunft bevor: Cloud-Computing.