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24.03.2017
11:40

Digitalisierung in der Apotheke

Beim Besuch der Vision A, der Digitalkonferenz für die Apotheker- und Pharmaszene, wurde schnell klar: In Zeiten von Online-Apotheken und immer geringeren Margen wird es eng für die Apotheke um die Ecke. Spätestens seit auch Amazon in den Arzneimittelmarkt drängt, dämmert es vielen: Ohne Digitalisierung geht es nicht mehr. Wie diese Digitalisierung aussehen kann, das wurde auf der Konferenz diskutiert - und wir waren mit dabei.

Dr. Google und Amazon fehlt Beratungskompetenz und Empathie

Die großen gesellschaftlichen Trends machen auch vor der Apotheke nicht halt. Facebook, Google, Amazon, das waren die Schlagworte des Vormittags. Immer mehr Menschen interagieren in sozialen Netzwerken, teilen bereitwillig Gesundheitsdaten in Apps und Acitivity Trackern oder nutzen Online-Beratungsangebote. Die Apotheken schauen zu. Dabei sind gerade die Apotheker es, die mit Sachverstand, Empathie und der gebotenen Diskretion die Patienten beraten können.

Apotheken stehen bei der Digitalisierung weitgehend alleine da

Recht bald wurde deutlich, dass es den Apotheken meist an personellen und finanziellen Ressourcen fehlt, um eigene Facebook-Seiten, einen eigenen Online-Shop oder ähnliches zu betreiben. Sie wünschen sich hingegen mehr Unterstützung und Stärkung durch ihre Standesvertretung - doch diese hat die Digitalisierung, so die Kritiker, verschlafen. 

Digitale Angebote müssen Apotheken stärken, anstatt sie überflüssig zu machen

Am Nachmittag wurden mögliche Wege der Digitalisierung diskutiert. Auffällig häufig wurden digitale Beratungsangebote, seien sie in der Apotheke vor Ort oder als App auf dem Smartphone diskutiert. Irritierend angesichts der Tatsache, dass es doch gerade die Beratungskompetenz der Apotheke ist, die die Menschen in die Apotheke locken soll. Schaffen sich Apotheken damit nicht endgültig ab, wenn auf die Online-Beratung gleich die Online-Bestellung der Medikamente und Salben folgt? Es scheint, als fehlten hier weitgehend noch Konzepte und Ansätze, die es schaffen, digitale Angebote mit Mehrwert zu kreieren, die die Apotheke vor Ort stärken, anstatt sie immer weiter in den Hintergrund treten zu lassen. Gute Denkanstöße wie Service-Apps mit diensthabenden Apotheken in Ihrer Nähe bis hin zum online übermittelten Medikationsplan und der darauffolgenden Lieferung von abgepackten Dosen für morgens, mittags, abends in der korrekten Zuammenstellung gibt es, umgesetzt werden sie bislang jedoch kaum.

Wir verfolgen die Entwicklung gespannt und hätten da noch ein paar Ideen für Digitales Neues Arbeiten, kurz DNA!

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