Auf einen Kaffee mit Scrum-Master Kai Grünberg

Kai Grünberg ist Informatiker und schon seit 2009 im Team der schnittsteller. Seit 2013 fungiert er als Scrum-Master im Team der Produktion und koordiniert in dieser Position die Produktionsabläufe bei den schnittstellern. In Teil 3 unserer Serie berichtet er, wie seine Arbeit abläuft und was Scrum eigentlich ist.

Kai, erklär mal bitte kurz, was man sich unter Scrum vorstellen muss!

Scrum ist ein agiles Entwicklungsmodell, das eigentlich aus der Softwareentwicklung kommt. Letztlich ist Scrum eine Möglichkeit von vielen, ein Projekt zu managen und umzusetzen. Wir haben uns in der Produktion dafür entschieden, weil es uns viel Flexibilität bei der Entwicklung gibt. So bleiben wir beweglich, wenn mal etwas außer der Reihe kommt. Außerdem sind Aufgaben nicht mehr an einzelne Entwickler gebunden, weil die einzelnen Arbeitspakete theoretisch von jedem im Team erledigt werden können. Wenn mal jemand krank ist bei uns in der Entwicklung, heißt das also nicht, dass ein Projekt stillliegt.

Okay, und was sind Deine Aufgaben als Scrum-Master?

Als Scrum-Master bin ich so etwas wie der Teamleiter der Produktion. Dabei koordiniere ich die Aufgaben im Team und moderiere die Sprint-Planung, in der wir einmal pro Woche durchsprechen, welche Aufgabenpakete in unseren Projekten in dieser Woche anstehen. Ich fungiere sozusagen als Schnittstelle zwischen unseren Projektleitern und der Produktion.

Und wie muss ich mir den Alltag dann bei Euch in der Produktion vorstellen?

Na ja, an dem Tag, an dem wir die Planung machen, drucke ich am Ende des Tages alle Aufgaben, die anstehen, auf Kärtchen. Diese Kärtchen hängen wir bei uns an große Pinnwände. Meine Kollegen und ich nehmen uns dann ein Kärtchen und legen mit der Aufgabe los. Theoretisch ist man in der Wahl der Aufgaben ganz frei. Praktisch gibt es natürlich manchmal doch Abhängigkeiten oder Aufgaben, die an einem ganz bestimmten Tag fertig sein müssen. Da ist es dann meine Aufgabe als Scrum-Master genau dafür zu sorgen, dass das klappt und diese Aufgaben zu verteilen. In einem Meeting am Nachmittag besprechen wir dann, was wir am Tag geschafft haben und, ob es irgendwo Probleme gibt. Am Ende des sogenannten Sprints, also eines Produktionszeitraums, schauen wir uns dann alle Ergebnisse an und beginnen die Planung des nächsten Sprints.

Kai, Du hast das letzte Wort!

Oh, ist das der Punkt, wo ich mein Lebensmotto zum Besten geben darf? Na ja, ein Motto haben wir in der Produktion doch: „Alle sagten: ‚Das geht nicht.‘ Dann kam einer, der das nicht wusste, und hat’s einfach gemacht.“ 

Ihr Projekt ist bei uns in guten Händen!

Rufen Sie an, schreiben Sie uns oder kommen Sie vorbei – wir nehmen uns gerne Zeit für ein Gespräch zu Ihrem Vorhaben.

So finden Sie uns

die_schnittsteller GmbH
Fehrbelliner Str. 50
10119 Berlin

Impressum und Datenschutz
Karriere