Auf einen Kaffee mit...Geschäftsführer und Projektleiter Tobias Martin

Tobias Martin ist einer von drei Geschäftsführern bei den schnittstellern und verfügt als Projektleiter über viel Erfahrung. 

Tobias, wie sehen typische schnittsteller-Projekte aus?

Momentan betreue ich viele Relaunches. Manchmal sind das Webseiten, die komplett neu gemacht werden – vom Design bis zur Technik, die „unter der Haube steckt“. Manchmal geht es aber auch nur darum, das CMS auf den neusten Stand zu bringen. Viele Seiten laufen noch auf Typo3 4.5 zum Beispiel, die erneuern wir dann auf Typo3 6.2 oder 7.6.

Wenn das Angebot vom Kunden unterzeichnet wurde, dann kann es doch losgehen, oder?

Jein. Prinzipiell natürlich schon, aber am Anfang empfehlen wir meistens erst einmal einen gemeinsamen Workshop. Viele Sachen, die im Angebot stehen, müssen einfach noch detaillierter besprochen werden, damit ich als Projektleiter ganz genau weiß, was der Kunde haben möchte. Dann setzen wir uns an das Konzept. Wenn wir das haben, brauchen wir für neue Funktionen oder das neue Design natürlich noch Layouts aus unserer Grafikabteilung. Erst wenn wir das alles haben, können wir richtig loslegen.

Und die Kunden lassen sich überraschen?!

Nein, natürlich nicht! Ein gemeinsames Projekt erfordert auch immer enge Abstimmungsprozesse. Ich gebe meinen Ansprechpartnern nicht nur regelmäßig ein Status-Update, sondern ich brauche auch oft Rückmeldung zu unseren Konzepten und Entwürfen. Am Ende geht es natürlich darum, gemeinsam einen optimalen Mittelweg zu definieren: Was sich der Kunde wünscht, was technisch machbar ist und was das Budget bzw. das Zeitkontingent des Kunden erlaubt. Für mich als Projektleiter ist das natürlich manchmal auch ein Balanceakt: Ein großer Relaunch beispielsweise ist in zwei Monaten nicht zu schaffen und eine komplexe Datenbankanwendung erfordert Tests, Anpassungen und Korrekturschleifen.

Okay, und dann wird programmiert, was das Zeug hält?

Unsere Produkte entstehen nach dem Scrum-Modell. Einmal die Woche besprechen wir in großer Runde gemeinsam mit Projektleitern und Entwicklern die Aufgaben, die in der kommenden Woche erledigt werden sollen. Die Projektleiter erklären, was sich die Kunden genau wünschen und die Produktion diskutiert Lösungsansätze und schätzt, wie lange die Aufgabe dauern wird. Mein Projekt teile ich sozusagen in einzelne Arbeitspakete ein, die ich dann nach und nach in den sogenannten „Sprint“ – so nennen wir diese Wochenplanung – einbringe. In der Folgewoche ist dann Endspurt angesagt und wir schauen uns gemeinsam die Ergebnisse an. Dann heißt es für mich, auf ein Neues! So entsteht dann Schritt für Schritt das Projekt. Der Vorteil dabei ist, dass wir immer flexibel bleiben. Das ist wichtig, denn viele Anforderungen ergeben sich oft erst im Laufe des Projekts.

Klingt eigentlich ziemlich einfach. Warum dauert es manchmal trotzdem länger, als gedacht?

Nicht alle Schwierigkeiten in der Entwicklung können wir in unserem Meeting absehen. Dafür planen wir aber Pufferzeiten ein. Dennoch, manchmal wirbelt es uns doch die Planung durcheinander. In manchen Fragen sind wir natürlich auch auf Rückmeldungen unserer Kunden angewiesen. Uns ist natürlich klar, dass dort auch manche Entscheidungen in größerer Runde getroffen werden müssen oder der Ansprechpartner auch mal im Urlaub ist. Wenn wir dann die Rückmeldung haben, müssen wir die Aufgaben neu einplanen. Dann kann ich die Aufgabe aber nicht direkt in den laufenden oder nächsten Sprint geben, sondern muss auf den nächsten freien Slot warten.

Ihr Projekt ist bei uns in guten Händen!

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