Digitalprojekte mit Verbänden: "Ich bin Begleiter, Ansprechpartner und Vermittler"

Wenn es um Verbände geht, dann ist Chris Jonck der Ansprechpartner schlechthin bei den schnittstellern. Nach unzähligen Projekten im Verbändeumfeld weiß er genau, wovon er spricht.

Chris, immer nur Verbände zu betreuen, wird das für Dich als Projektleiter nicht irgendwann langweilig?

Ha, ganz und gar nicht. Du kannst Dir ja nicht vorstellen, wie viel im Verbändeumfeld so los ist. Verbände sind häufig sehr groß - und wo viele Anforderungen bestehen, da gibt es auch viele Meinungen darüber, wie man diese Anforderungen am besten erfüllen könnte. Außerdem sind die Projekte im Verbändeumfeld häufig technisch anspruchsvoll, da wird es für einen gestandenen Projektleiter wie mich richtig interessant.

„Viele Köche, viele Meinungen", sagst Du. Wie gehst Du denn damit um, wenn sich auf Kundenseite mal nicht alle einig sind?

Manchmal ist es nicht so einfach, das sage ich ganz ehrlich. So ein Webprojekt ist ja nicht nur auf beiden Seiten mit großem Aufwand verbunden, sondern deutet ja meistens auf Erneuerungsprozesse innerhalb des Verbandes hin. Und Veränderung ist manchmal unbequem und bringt natürlich auch Vor- und Nachteile mit sich. Darüber müssen wir im Vorfeld eines Projekts sprechen und am besten alle Beteiligten und auch die Bedenkenträger an einen Tisch holen. Ich empfehle dafür häufig einen Workshop. Dabei sprechen wir die Vorhaben des Projekts durch, hören alle Meinungen und Bedenken an, unterbreiten Vorschläge und sind bisher am Ende immer mit allen Beteiligten zu einem Konsens gekommen. Manchmal tauschen sich Verbandsmitarbeiter bei einem solchen Workshop zu ersten Mal überhaupt über ihre Vorstellungen und Erwartungen aus. Dann wird man plötzlich zum Vermittler, aber auch das ist die Rolle eines Projektleiters. Das Gute ist, dass der Workshop gleichzeitig schon die Weichen fürs Konzept stellt, denn da wird entschieden, was später genau umgesetzt werden soll.

Apropos Konzept: Was macht Ihr denn überhaupt für die Verbände?

Das ist sehr unterschiedlich. Manchmal holen uns Verbände nur für den Workshop zu sich, weil sie vielleicht gerade ihre Kommunikation neu ausrichten und mal einen Blick von außen benötigen. Häufiger ist es allerdings so, dass wir gemeinsam neue Webseiten erarbeiten, das kann beispielsweise ein neuer Internet-, aber auch ein Intranetauftritt sein. Hier haben Verbände häufig umfangreiche Architekturen, in die dann auch die Landesverbände und Innungen, manchmal sogar noch die Betriebe integriert sind. Außerdem kommen immer häufiger Anfragen nach Apps - hier gehen die Verbände immer stärker mit der Zeit. Außerdem können wir Verbände mit umfangreichen Datenbanken zur Mitgliederverwaltung unterstützen, neue Designs liefern usw. So lange es digital ist, ist es unser Ding.

Die schnittsteller sind nicht die einzigen, die digitale Kommunikation für Verbände machen. Was hebt Euch denn von den anderen ab?

Hier würde ich ganz klar sagen: Erfahrung. Leider gibt es viele Agenturen, die die Strukturen von Verbänden nicht gut kennen und deswegen Lösungen anbieten, die zwar auf den ersten Blick gut aussehen, auf den zweiten Blick aber ihre Schwächen offenbaren, wenn Sie mit den umfangreichen Datenmengen oder Verbandsstrukturen nicht zurechtkommen. 

Danke fürs Gespräch und weiterhin viel Erfolg!

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