Social Media leicht gemacht!

Welches Netzwerk ist das richtige?

Erst einmal stellt sich die Frage, worüber wir überhaupt genau sprechen, wenn wir über Soziale Netzwerke reden. Soziale Netzwerke sind erst einmal nichts anders als Plattformen, die die Nutzer über digitale Kanäle in der gegenseitigen Kommunikation und im interaktiven Austausch von Informationen unterstützen.

Nach einer Erhebung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft BVDW nutzten 2014 knapp 40% aller Unternehmen in Deutschland soziale Netzwerke. Die meisten davon sehen Social Media als ein Mittel zum Zweck der Kundenbindung.

Welche Netzwerke gibt es nun und was macht sie aus?

Twitter – Mikroblogging-Dienst, mit dem Kurznachrichten verbreitet werden können. Von Unternehmen bis Privatpersonen und Politik (siehe Trump) findet man auf Twitter alle. Weil das Medium so flüchtig ist, muss man auf Twitter vergleichsweise präsent sein, hier sollten Sie mehrmals täglich twittern.

Facebook – größtes soziales Netzwerk in unseren Breiten mit einer breiten Zielgruppe, v.a. zwischen 25 und 40 Jahren. Facebook ist weitaus dialogischer als Twitter und es genügt, wenn man 1-3 mal die Woche auf Facebook etwas postet.

Youtube – Youtube gehört zu Google und ist nicht nur eine Videoplattform sondern inzwischen die zweitgrößte Suchmaschine. Hier sind alle Inhalte richtig aufgehoben, die etwas mit Bewegtbild zu tun haben: Erklärvideos, Firmenportraits usw. Die Videos, die hier hochgeladen werden, können Sie bequem in Webseiten einbinden. Bewegte Bilder sorgen immer für eine emotionale Bindung mit dem Zuschauer.

Xing – Xing ist ein deutsches soziales Netzwerk für das berufliche, professionelle Umfeld. Xing ist eher auf den deutschsprachigen Markt fokussiert. Einerseits können hier Unternehmensnews geteilt werden, andererseits ist das Netzwerk sehr gut für die Rekrutierung von Mitarbeitern und die Darstellung des Unternehmens als Arbeitgeber geeignet. Von der Frequenz her kann man es bei Xing ähnlich halten wie bei Facebook: ein paar Mal die Woche wäre gut.

Linkedin – Linkedin ähnelt Xing als professionelles Netzwerk, ist jedoch eher für das englischsprachige bzw. internationale Umfeld relevant.

Google+ - Obwohl wenige Leute aktiv sind auf google+ ist das Netzwerk doch zunehmend wichtig. Durch die automatische Verknüpfung mit Youtube und Co. steigt die Nutzerzahl stetig weiter. Google+ ist wichtig für das Suchmaschinenranking und auch den sogenannten Google Knowledge Graph. Insofern sollten Sie in Erwägung ziehen, Google+ zu bespielen, auch wenn Sie Ihre Zielgruppe nicht direkt auf Google+ antreffen.

Flickr – ist eine Foto-Plattform, die zu Yahoo gehört. Wenn Sie visuell eindrucksvolle Inhalte haben, macht es unter Umständen Sinn, Flickr zu bespielen. Ansonsten ist das nicht das richtige Netzwerk für Sie.

Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele andere Netzwerke wie Snapchat oder Instagram, die gerade viel Wirbel bei einem sehr jungen Publikum machen. Auch Pinterest ist genauso wie Instagram gut geeignet für visuell ansprechende Inhalte. Wichtig ist, dass Sie eine Strategie haben. Diese sollte, auch um innere Widerstände zu beseitigen, am besten von ganz oben kommen.

Wer sollte Social Media betreuen?

Egal, ob diejenigen Mitarbeiter, die die Kanäle pflegen, nun im Marketing oder der Kommunikation sitzen: Soziale Netzwerke leben vom Dialog und von Reaktionsschnelligkeit. Die Verantwortlichen sollten also mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet sein und sich im Namen der Firma äußern dürfen. Sie können nicht für jeden Kommentar eine große Abstimmungsschleife ziehen. Social Media zu pflegen, ist eine unternehmenssprecherische Tätigkeit und nichts für Praktikanten!

Was können Sie posten?

Über Ihr Profilbild und das Headerbild haben Sie die Möglichkeit, aktuelle Kampagnen oder Themen, die Sie bearbeiten, zu unterstützen.
Auch ist es ratsam, diese Visuals beispielsweise je nach Jahreszeit oder zu bestimmten Anlässen wie einem Firmenjubiläum, Weihnachten etc. zu variieren. Überraschen Sie Ihre Besucher immer mal wieder.
Wenn Sie sich entschieden haben, was Sie posten wollen, dann ist es ratsam, diese Posts zu illustrieren, z.B. mit Hilfe von Bildern, Videos, Gifs oder ähnlichem. So erzeugen Sie nicht nur mehr Aufmerksamkeit für Ihren Beitrag, sondern gewinnen auch Platz, mehr Text oder Informationen in einem Post mit Zeichenbegrenzung (z.B. bei Twitter) unterzubringen.

Im zweiten Teil unsere Blogserie „Social Media leicht gemacht!“ stellen wir Ihnen dann ein paar Tools vor, die das Posten von Beiträgen auf mehreren Netzwerken gleichzeitig erleichtern und auch welche, mit denen Sie Ihre Social Media Aktivitäten beobachten können.

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